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Strafrecht

Strafrecht

Wer den Begriff „Strafrecht“ hört, denkt oft automatisch an angeklagte Schwerverbrecher. Doch der Blick auf den Angeklagten im gerichtlichen Strafverfahren, der sog. Hauptverhandlung, erfasst nur einen Teilbereich dieses Rechtsgebietes. Bereits im Ermittlungsverfahren kann es für einen Beschuldigten sinnvoll sein, sich anwaltlich vertreten zu lassen, auch wenn er nicht in Untersuchungshaft genommen wird. Oft lässt sich eine Anklageerhebung (und damit ein öffentliches Verfahren) vermeiden, wenn man auf die richtige Art und Weise mit der Staatsanwaltschaft und der Polizei zusammenarbeitet. Und auch bei uns gilt nach wie vor der alte römische Grundsatz: "In dubio pro reo!" – Im Zweifel für den Angeklagten.

Weil ein strafrechtliches Verfahren tief in das Leben eines Menschen eingreift, gibt es verschiedene Situationen, in denen der Beschuldigte zwingend einen Verteidiger haben muss. Wer in solchen Fällen keinen Wahlanwalt hat, bekommt einen Pflichtverteidiger, der die Rechte des Beschuldigten wahrnimmt, aber vom Staat bezahlt wird.

Auch das Opfer hat grundsätzlich die Möglichkeit, sich anwaltlich beraten und vertreten zu lassen, und auch der Opferanwalt kann – auf entsprechenden Antrag hin – auf Kosten der Staatskasse dem Geschädigten beigeordnet werden, z.B. im Rahmen einer Nebenklage. In weniger schwerwiegenden Fällen kann hierfür auch Prozesskostenhilfe gewährt werden.

Da meiner Meinung nach eine umfassende Betreuung eines Mandanten nur möglich ist, wenn ich auch beurteilen kann, wie die jeweilige „Gegenseite“ voraussichtlich reagiert, bin ich sowohl als Verteidiger, als Nebenklagevertreter als auch als Zeugenbeistand tätig.

Der Titel als "Fachanwalt für Strafrecht" wurde mir durch die Rechtsanwaltskammer Freiburg 2007 verliehen.


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27.11.2014, 19:30 - 20:00

Interview mit RA Christoph Schneble auf
SWR 1

Thema: aktuelle Sitation im Strafvollzug
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