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Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutzversicherung

Eine Bemerkung in eigener Sache vorweg: Oft lohnt sich eine Rechtsschutzversicherung, nicht nur, weil man auf diese Weise das Kostenrisiko für den eigenen und - im Falle des Unterliegens - für den gegnerischen Rechtsanwalt vermeiden kann, sondern weil auf diese Weise auch die im Verfahren unter Umständen notwendigen Gutachterkosten abgesichert sind, die die Anwalts- und Gerichtskosten in vielen Fällen wesentlich übersteigen. Aus diesem Grund empfehle ich meinen Mandanten in der Regel, eine solche Versicherung abzuschließen, insbesondere für das Verkehrs- und das Mietrecht.

Für die meisten meiner Mandanten greift eine Rechtsschutzversicherung dennoch nicht, denn im Regelfall sind in Strafverfahren nur die Vertretung des Opfers bzw. des Geschädigten, z.B. im Rahmen der Nebenklage, versichert, nicht aber außergerichtliche Beratung, Verteidigung oder Beistandsleistungen für einen Zeugen.

Auch im Familienrecht greift eine Rechtsschutzversicherung normalerweise nicht, da je nach Vertrag und Versicherer lediglich die Anwaltskosten für die Erstberatung abgesichert sind. Ein Blick in die AGBs kann sich aber manchmal lohnen, wenn man Ansprüche im Rahmen des Zugewinnausgleichs geltend machen will.

Auch wenn eine Rechtsschutzversicherung eine Deckungszusage erteilt, macht sie standardmäßig zwei Einschränkungen: Zum einen muss der Mandant eine Selbstbeteiligung zahlen, zum anderen werden grundsätzlich Fahrtkosten und Abwesenheitsgelder nicht übernommen, wenn das Verfahren an einem auswärtigen Gericht stattfindet.

Weitere Einzelheiten können gerne in einem persönlichen Gespräch geklärt werden. Auch Ihre Versicherung erteilt Ihnen zusätzliche Auskünfte.


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27.11.2014, 19:30 - 20:00

Interview mit RA Christoph Schneble auf
SWR 1

Thema: aktuelle Sitation im Strafvollzug
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