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Kosten und Gebühren

Kosten und Gebühren

Jeder Anwalt hat einen Vergütungsanspruch gegenüber seinem Mandanten, egal ob es „nur“ um eine Beratung oder um die Übernahme des ganzen Falles geht. Es spielt auch keine Rolle, ob die Mandatserteilung oder die anwaltliche Auskunft schriftlich, mündlich, telefonisch oder über das Internet erfolgt.

Vor allem in familien-, sonstigen zivil- und verwaltungsrechtlichen Fällen, aber auch auf manchen anderen Rechtsgebieten legt das Gericht für jedes Verfahren einen Gegenstandswert (auch Streitwert oder Geschäftswert genannt) fest. Nach diesem richten sich sowohl die Gerichts- als auch die Anwaltsgebühren. Hierbei gilt: Je höher der Gegenstandswert, umso höher sind auch die Gerichts- und Anwaltskosten (§ 49b V BRAO).

Wenn Sie die Kosten für ein gerichtliches Verfahren nicht selbst aufbringen können, Ihre Klage bzw. Ihr Abwehrversuch aber Aussicht auf Erfolg hat, können Sie Prozesskostenhilfe (PKH) erhalten. Diese stellt eine Art zinsloses Darlehen der Staatskasse dar, das die ansonsten von Ihnen zu übernehmenden Gerichtskosten sowie die Gebühren für Ihren Rechtsanwalt abdeckt. Nicht umfasst sind jedoch die im Falle eines Unterliegens von Ihnen zu tragenden Kosten des gegnerischen Anwalts. Wird die PKH abgelehnt, entsteht für das Verfahren über diesen Antrag die Hälfte der regulären Rechtsanwaltsgebühren.

a.) Wurde Ihnen PKH ohne Ratenzahlung gewährt, wird bis zu vier Jahre später überprüft, ob sich Ihre Vermögensverhältnisse geändert haben. Nur wenn eine wesentliche Verbesserung Ihrer Situation eingetreten ist, sind Sie verpflichtet, die Ihnen gewährte PKH an die Staatskasse zurück zu zahlen. Beachten Sie hierbei, dass die Gerichte in Baden-Württemberg in der Frage der Verpflichtung zur Rückzahlung eine strengere Auffassung vertreten als der BayVGH.

b.) Wird Ihnen PKH mit Ratenzahlung gewährt, erfolgt die Rückzahlung dieses Darlehens sofort, jedoch nicht in einer sofort fälligen Rechnung, sondern in Raten, deren Höhe das Gericht an Ihre Vermögensverhältnisse anpasst.

Die Ihnen durch meine Beratung oder außergerichtliches Tätigwerden entstehenden Kosten können Sie vermeiden, wenn Sie mir einen Beratungshilfeschein vorlegen, der durch das für Ihren Wohnort zuständigen Amtsgericht ausgestellt wurde. Hierzu müssen Sie dem Gericht Ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse nachweisen. Die von Ihnen zu bezahlende Beratungsgebühr reduziert sich dann auf 15,00 €. Ohne Vorlage des Scheines fallen die regulären Anwaltskosten an. Der Beratungshilfeschein muss daher gleich zum ersten Gesprächstermin mitgebracht werden.


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27.11.2014, 19:30 - 20:00

Interview mit RA Christoph Schneble auf
SWR 1

Thema: aktuelle Sitation im Strafvollzug
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